Ebner Verlag Ulm

Local Listing – Basis für lokales Marketing

 

Deutschlands Einzelhändler sind beunruhigt. Sie suchen verzweifelt nach einer digitalen Strategie, die ihnen hilft, die Kunden, die sie an die großen Plattformen wie Amazon oder Zalando zu verlieren drohen, in ihre Geschäfte zurückzuholen.

Viele Kaufwillige recherchieren zunächst einmal im Internet, bevor sie sich auf den Weg in die Innenstadt machen, um das Gesuchte direkt im Geschäft zu kaufen. Aber mehr als ein Drittel bestellt direkt bei großen Internethändlern, zahlen und sind sich sicher, am nächsten Tag die Bestellung im Briefkasten oder als Päckchen ausgeliefert zu bekommen. Das Geschäft treibt seltsame Blüten. Zehn Paar Schuhe werden da beispielsweise bestellt, neun davon als nicht passend dem Fahrer des ausliefernden Unternehmen sofort wieder mitgegeben. Retouren als Geschäftsmodell. Was hat das noch zu tun mit Beratung, Probieren, Kaufentscheidung und Bezahlung?
Der lokale Handel spürt diesen Wandel. Er setzt auf Spezialisierung und lokale Kompetenz, Service und Beratung. Aber reicht das? Viele wissen, eine professionelle, digitale Präsenz ihres Unternehmens ist absolut notwendig in Zeiten, in denen die Kundenbindung nachlässt und die Internet-Kauflust zunimmt.

Doch was ist zu tun?

Eine neue Website erstellen, wieder mal erstellen lassen? Responsiv natürlich, für mobile Endgeräte geeignet – ein Muss für jede Website. Ein digitaler, lokaler Marktplatz vielleicht, wie er in immer mehr Kommunen aufgesetzt wird? Trotz fehlender Nutzer dieser lokalen Online-Marktplätze? Eine App? Social Media-Kanäle wie Facebook oder Twitter? Bewertungsplattformen? Jeder Händler wird täglich mit neuen lokalen Werbeangeboten überhäuft. Je mehr, desto schwieriger ist es für ihn zu entscheiden, was denn die richtige Strategie ist.
Dabei kann man sicherlich auf die Such-Mechanismen von Google vertrauen. Die meisten Internetnutzer suchen über Google oder Amazon. Die Voreinstellungen bei der mobilen Suche zeigen Anbieter in unmittelbarer Nähe des Suchenden. Händler, die dort im Ranking ganz oben stehen wollen, müssen sicherstellen, dass sie auf allen lokalen Online-Verzeichnissen mit identischen Einträgen gefunden werden. Google belohnt dies mit einer besseren Platzierung im Ranking. Denn wie fast alle Suchmaschinen gleicht auch Google die Angaben lokaler Unternehmen automatisiert ab. Je eindeutiger die Übereinstimmung der Daten eines Unternehmens, desto höher ist die Chance, dass das Unternehmen eine gute Platzierung im Ranking erreicht. Geprüft werden Angaben wie Adresse, Telefonnummer und natürlich die Öffnungszeiten. Wer mit dem Handy sucht, will in erster Linie wissen, ob der Laden geöffnet hat. Erst danach kommen Telefonnummer sowie zusätzlich Beschreibungen der Angebote eines Unternehmens, nach denen gesucht wird. Das zeigen alle relevanten GfK-Studien über das Nutzerverhalten von mobil Suchenden bereits im Jahr 2016.
Die Präsenz auf lokalen Such-Plattformen wie dasoertliche.de, das telefonbuch.de, meinestadt.de – um nur einige zu nennen – sind nur das eine. Zu unterscheiden davon ist die Präsenz bei Google My Business. Nur eine Platzierung dort ermöglicht, auch bei Google Maps gefunden zu werden.

Wer hat Zeit, sich ständig um seine Einträge zu kümmern?

Keiner. Verschiedene lokale Verlage bieten ihren Kunden jetzt einfache Lösungen an. „LocalListing“ heißt zum Beispiel die Dienstleistung, mit der der Ulmer Ebner Verlag lokale Unternehmen anspricht. In seinem Visier sind mehr als 40 Portale: Lokale Suchmaschinen, Online-Branchenbücher, Bewertungsplattformen, Kartendienste. Sogar PKW-Navigationssysteme sind dabei. Und natürlich Google My Business. Das Ebner-Team spricht mit den Werbetreibenden, legt gemeinsam mit ihnen die Parameter fest,wie die Unternehmen gefunden werden wollen. Dazu gehören auch Unternehmensbeschreibungen, Dienstleistungen, Marken, Bilder, Panoramen und Videos, die auf den jeweiligen Plattformen hochgeladen werden. Was der einzelne Händler sonst nur in vielen Stunden Arbeit selbst erledigen könnte, wird hier zentral gesteuert.
Firmenbezeichnungen wie „die Nr. 1 in …“ oder „der beste Optiker von …“ werden vom Verlag abgelehnt. „Es würde auch nichts nützen“, sagt Uwe Kampen, Verlagsleiter des Ebner Verlags. „Google würde solche Über-spitzungen identifizieren und als Spam kennzeichnen.“ Er versteht sein Angebot als Dienstleistung, die dem Fachmann helfen soll, mehr Zeit für seine eigentlichen Belange zu haben: Verkauf und Beratung der Kunden.
Die einmal fixierten Firmenprofil-Daten werden auf ein Jahr gesichert. Niemand kann von außen auf diese Daten zurückgreifen oder diese gar verändern. Außer natürlich der Händler selbst oder der beauftragte
Verlag.

Was bringt das alles?

Uwe Kampen, Verlagsleiter Ebner Verlag

„LocaListing“ bietet eine Voher-/Nachher-Analyse. Gemessene Klickzahlen bei Google My Business und den anderen Portalen zeigen an, ob und wie erfolgreich die systematisch einheitliche Platzierung auf allen relevanten lokalen Suchportalen ist. „Da können schnell mal ein paar Tausend Klicks in einigen Monaten zusammenkommen“, sagt Ebner-Verlagsleiter Uwe Kampen. Insbesondere dann, wenn auch Bilder und Videos mit hochgeladen werden. Das allein reiche aber sicher nicht aus, um eine Zielgruppen-orientierte Marketingstrategie im lokalen Markt umzusetzen, betont Kampen: „… aber es ist die Basis.“

 

 

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