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Stadtgeschehen


Was geht 2020?

Ein kleiner Blick in die Zukunft verrät: Der Schwörmontag fällt dieses Jahr wieder auf einen Montag, nämlich auf den 20. Juli. Doch Ulm hat im Jahre 2020 noch mehr zu bieten. Vom Berblinger-Jubiläum über Filmtage bis zu tollen Konzerten. Wir haben ein paar Highlights herausgepickt. Safe the date!

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Die 7. Ulmfilmtage finden gleich zu Jahresbeginn im Mephisto und in der Lichtburg statt. Zwischen 4. und 12. Januar zeigen die beiden Kinos neun verschiedene, sehenswerte Dokumentarfilme aus und über Ulm, Neu-Ulm und die Umgebung, über Historisches, die HfG oder einzelne Personen. Programm unter www.ulmfilm.de

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250 Jahre wäre Albrecht Ludwig Berblinger am 24. Juni 2020 geworden. Zu Ehren des „Schneider von Ulm“ finden zwischen 15. Mai und Ende Juli unterschiedlichste Veranstaltungen und Kulturangebote statt. Unter dem Titel „Berblinger 2020“ will die Stadt nicht nur den Jubilar und sein Wirken würdigen sondern auch die Themen Innovation, Erfindergeist, Mut sowie eine für Veränderung offene Stadtgesellschaft in den Fokus rücken. Neben Musical, Theater, Film, Musik, Performances, Ausstellungen und Talkrunden haben sich die Programmmacher tolle Events einfallen lassen: vom großen Multimedia-Spektakel an der Stadtmauer über einen emissionsfreien Langstreckenflug von der Donaumündung zur -quelle, bis hin zu einem Innovationswettbewerb. Mehr unter www.berblinger.ulm.de

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Große Konzerte locken Fans vor die Bühnen: So sind die zwei großen Münsterplatz-Live-Acts am Schwörwochenende von Mark Forster (So, 19. Juli) und Wincent Weiss (Fr, 17. Juli) jungstarbesetzt. Die ältere Generation freut sich wahrscheinlich auf das Open-air mit Sting am 27. Juni im Neu-Ulmer Wiley Sportpark. Und wer schnell ist, bekommt vielleicht noch Karten für AnnenMayKantereit am 23. Februar oder Max Giesinger am 13. März in der Rathiopharm Arena.

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Kleine Live-Acts von großer Qualität und immer auch mal mit Geheimtipp-Charakter bekommen die Ulmer und Neu-Ulmer wieder im Roxy, im Ulmer Zelt, im Hudson, im Eden oder in der Apotheke geboten. Nicht alle planen so weit voraus – aber ein paar Gigs sind schon bekannt: So darf sich die Roxy-Bühne z.B. auf Kinderzimmer Productions (4. März), The Sisters Of Mercy (24.März) oder KLAN (25. April) freuen. Im Ulmer Zelt gibt es vom 20. Mai bis 4. Juli wieder unzählige tolle Acts, von denen z.B. Element of Crime  (3. Juli) schon feststehen. In der ganzen Stadt wird Tanz pur vom 12. bis 20. Juni zu erleben sein, wenn das  4. Ulmer Tanzfestival „Ulm moves!“ einlädt. Internationale Choreografen und Compagnien sowie Profis aus der Region präsentieren zeitgenössische Tanzperformances in einem spektakulären Straßen-Parcours und in Auftritten im Roxy, Stadthaus, Theater und Ulmer Zelt.

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Ulm, das Bierdorf feiert 950 Jahre! „Hä?“, werden Sie jetzt denken: „Bierdorf?“ Ja, etwa zehn Kilometer nordöstlich von Offenburg, am Fuße des Schwarzwaldes, liegt eine der ältesten Siedlungen der Ortenau: Ulm. Der Ortsname leitet sich von der 1785 zerstörten Ullenburg ab. Etwa 2050 Ulmer leben heute dort inmitten von Obst- und Weinplantagen. Und obwohl Ulm rund 120 Abfindungsbrennereien zählen kann, nennt es sich „Bierdorf“ – bezogen auf die den idyllischen Ortskern prägende Brauerei Bauhöfer, die das „Ulmer“ Bier braut. Vom 26. bis 29. Juni feiert Ulm seinen 950. Geburtstag.

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Noch mehr Bier gibt es im „großen“ Ulm dann beim Kleinbrauermarkt auf dem südlichen Münsterplatz. Da der Markt im letzten Jahr aufgrund der schlechten Wetterprognosen ausgefallen ist, haben Bierfreunde vom 15. bis 17. Mai 2020 hoffentlich mehr Glück.

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Neu-Ulm spielt heißt es am 20. Juni wieder. Was spielfreudige Besucher erwartet, wenn sich die Neu-Ulmer Innenstadt zur bunten Spielwiese verwandelt? Zum Beispiel klassische Brettspiele, Reaktions- und Geschicklichkeitsspiele oder Hindernisparcours. Aber auch Sportliches wie den Menschenkicker, Klettern, Fechten, Eishockey, Volleyball oder das Wurfspiel Mölkky. Schlaue Köpfe sind bei Wissensspielen, beim Schach oder Memory gefragt. Außerdem können die Besucher sich beim Bullriding und Wettmelken messen oder bei Seh- und Klangexperimenten Aha-Effekte erleben.

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Das Internationale Donaufest wird 2020 wieder stattfinden. Wenn es vom 3. bis 12. Juli heißt „10 Länder, 10 Tage, 1 Fest“, verwandeln sich die beiden Donauufer in Ulm und Neu-Ulm in Zelt-Meilen mit kulinarischen und kulturellen Angeboten aus allen Donau-Nationen. Die Vielfalt der Kulturen und Lebensstile werden sich im Markt der Donauländer und Musik-, Tanz-, Literatur-Aufführungen und Ausstellungen widerspiegeln. Das genaue Programm finden Sie ab Mai unter www.donaufest.de

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Kreatives und Second-Hand gibt es auf Flohmärkten, zum Beispiel am 28. und 29. März unter dem Motto „Alles außer gewöhnlich“ beim Kreativ, Kunst & Designermarkt oder schon zum Jahresanfang beim Mädelsflohmarkt am 4. und 5. Januar, beide in der Messe Ulm. Ein Klassiker sind natürlich die „Zeltflohmärkte“ im Rahmen des Ulmer Zelts und immer noch ein kleiner Geheimtipp ist der Flohmarkt des HGV Söflingen, der meist Mitte Mai am Söflinger Klosterhof stattfindet.

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Die Wilhelmsburg lockt in diesem Jahr auch wieder mit tollen Kulturveranstaltungen, Erlebnisführungen und kultiger Wilhelmsbar in das altehrwürdige Gemäuer mit seiner ganz besonderen Atmosphäre. Vieles ist momentan noch in Planung – was schon gewiss ist: Im Juli und August heißt es zum dritten Mal „Stürmt die Burg“. Pop up Kino, -Kunst, -Theater, -Konzert – das genaue Programm gibt es dann laufend unter www.die-wilhelmsburg.de

Übrigens: Das Jahr 2020 hat 366 Tage, denn es ist ein Schaltjahr. Der Februar wird dieses Jahr also an einem 29sten enden – ein Samstag. Was ansonsten außergewöhnlich ist: Die Neu-Ulmer (Bayern) dürfen dieses Jahr drei Tage früher in die Sommerferien gehen als die Ulmer (Baden-Württemberg) – das ist sonst meist eher umgekehrt.
Ob Ulmer, Neu-Ulmer oder Besucher, ob Festivalfan oder Liebhaber der stillen Töne – alle können sich auf ein eventreiches und spannendes Jahr 2020 freuen. Die wohin.-Redaktion wünscht jetzt schon viel Freude!


Text: Barbara Lang
Fotos: pixabay.com (Konzert), Stadtarchiv Ulm (Wilhelmsburg), U. Hoche (Neu-Ulm), E. Lauscher (Berblinger), ulmfilmtage

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