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Stadtgeschehen


„Ich hab was gefunden!“

Wo ist Einsteins Erbe? Das Adventure-Unternehmen ExitGames aus Stuttgart eröffnet schon bald in Ulm vier geheimnisvolle Erlebnisräume.

Die Zeit läuft. Nur noch 34 Minuten. Dann kommt Tante Ingrid vom Yoga-Kurs nach Hause und damit genau in den Raum, in dem wir uns gerade aufhalten. Finden darf sie uns nicht. Auf keinen Fall. Abhauen können wir jedoch auch nicht, denn wir sind noch immer auf der Suche nach „Muriels Erbe“, von dem uns auch etwas zusteht. Doch die hinterlistige Tante Ingrid beansprucht und versteckt den Nachlass ganz für sich. Irgendwo in diesem Raum. Nur wo? Noch 23 Minuten. Wir suchen weiter, heben Kissen hoch, linsen hinter die Bilder an den Wänden, drehen fast schon verzweifelt am Globus und durchstöbern die Plattensammlung. Wir suchen versteckte Hinweise, um dem Rätsel endlich auf die Spur zu kommen. Wir, das sind fünf „wohin“- Teammitglieder und der Raum ist in Stuttgart. Noch 14 Minuten, nun wird es knapp. Wo könnte der Schatz liegen und wie sieht er überhaupt aus? Jetzt ist ein wachsames Auge gefragt und Kombinationsgabe. Schon schnell war klar, dass diese Aufgabe allein nicht zu lösen ist, das geht nur in der Gruppe. Noch sieben Minuten. Wir kommen voran, addieren und subtrahieren Zahlen, packen die Sache logisch an. Dann endlich, die Lösung, wir haben es geschafft.

Gerade noch rechtzeitig, die Zeit ist vorbei, die Tür geht auf und….nein, nicht Tante Ingrid betritt wutentbrannt den Raum, sondern Daniel, unser freundlich lächelnder Spielleiter, der uns herzlich zur bestandenen Prüfung gratuliert. Er war eigentlich immer bei uns, nur nicht im Raum, sondern hat unser Tun und Lassen in einem anderen Raum auf dem Bildschirm verfolgt und uns – wenn nötig – auch mit Tipps versorgt. Daniel ist Mitarbeiter der 2016 von Michael Bierhahn in Stuttgart gegründeten ExitGames Operations GmbH. Das junge Unternehmen bietet mit fiktiven Szenarien, die in verschiedenen, detailgetreuen Räumen stattfinden, Unterhaltung pur. Das Konzept: Innerhalb von 60 Minuten müssen die Besucher vorgegebene Missionen erfüllen, Schätze finden, Beweise sicherstellen, Viren bekämpfen und Verbrechen auflösen. Und das ist gar nicht einfach, macht jedoch enorm Spaß, wie unser Team in der Landeshauptstadt feststellen konnte, wo wir die ExitGames gemeinsam mit den Ulmer „vibezz“-Bloggerinnen Janine Anderson und Anna Nguyen für unsere Leser vorab testen konnten. Vorab? Richtig, denn schon bald wird ExitGames neben den Standorten Stuttgart, Nürnberg und Kaiserslautern auch in der Ulmer Hirschstraße 18 einen Standort eröffnen.

Wir finden das klasse und können einen Besuch in einer der mysteriösen Räume nur empfehlen, denn die angebotenen außergewöhnlichen Team-Erlebnisse schweißen jede Gruppe auf sehr unterhaltsame Art und Weise zusammen. Mehr wollen wir an dieser Stelle noch gar nicht verraten. Eines vielleicht: In Ulm wird ein Geheimnis von Albert Einstein eine gewichtige Rolle spielen und auch mit der Filmdiva Amanda Miller wird nicht zu spaßen sein. Also: Augen aufhalten und wachsam sein. Der Countdown läuft.


Vier Räume, vier Geheimnisse

„Der Schlüsselmacher“, „Revolución olé“, „Hollywood Drama“ und „Einsteins Erbe“. Das Stuttgarter Unternehmen ExitGames eröffnet in Ulm mit vier verschiedenen realen Räumen und vier darin verborgenen Geheimnissen seinen fünften Standort in Deutschland. Die täuschend echten Erlebniswelten können von Gruppen mit maximal acht Mitgliedern besucht werden. Weitere Infos findet man unter www.exitgamesstuttgart.de. Das genaue Eröffnungsdatum des Ulmer Standorts stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Wir informieren darüber in unserer kostenlosen wohin-App und auf unserer Facebook-Seite.

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