EBNER MEDIA GROUP – Lokale Medien

Stadtgeschehen


Während der letzten wohin-Redaktionskonferenz stellten sich Marketing-Trainee Barbara Kröner und der Redakteur Stefan Loeffler einmal selbst die Frage, wie sie sich eigentlich darüber schlau machen, was am Wochenende in Ulm/Neu-Ulm so los ist. Hier sind die Antworten, die so unterschiedlich sind wie unsere beiden Kollegen selbst.


Stefan Loeffler: Oftmals zaubern auch Freunde einen Geheimtipp aus dem Hut

Was in Ulm alles so läuft, das erfahre ich bereits am frühen Morgen. Traditionell nehme ich mir jeden Tag viel Zeit für die Lektüre der Tageszeitung. Mit einer schönen Tasse Kaffee, versteht sich. Als selbstständiger Journalist ist es wichtig, dass ich immer auf dem Laufenden bin und weiß, wer wo wann auftritt, welche Vorträge angeboten werden oder welche Restaurants ich einmal wieder besuchen könnte. Auch ein gelegentlicher Bummel durch die Kneipenszene ist übrigens eine weitere wichtige Informationsquelle für mich. Denn wer genau hinsieht, findet in den Lokalen jede Menge Flyer und Broschüren, die auf Veranstaltungen jedweder Art aufmerksam machen. Und dann gibt es natürlich die Gespräche mit den Freunden an der Theke, die oftmals so ganz nebenbei wertvolle  Geheimtipps aus dem Hut zaubern. Das können Kabarettprogramme sein oder Lesungen, die ich in der Tagespresse oder auch in diesem Magazin nicht entdeckt habe. Manchmal überblättere ich aus Versehen ganz einfach auch den einen oder anderen Tipp. Das kommt schon vor. Fast nicht zu übersehen sind hingegen die vielen Plakate, die – ganz klassisch – in der Stadt hängen. Die Wirkung dieser Werbeflächen ist für mich nach wie vor enorm. Schon oft hat bei mir ein  Konzertplakat zum Kauf der entsprechenden Eintrittskarte geführt. Logisch, dass ich das natürlich auch gleich meinen Kumpels weitererzählen  muss. Und wenn keine Kneipentour ansteht, greife ich eben zum Telefon: „Hey, Sven, hast Du schon gesehen…?“


Barbara Kröner: Wie gut, dass die wohin-App weiß, dass ich gern zu Märkten reis‘

Das Wochenende steht kurz bevor und ich muss mich entscheiden, was ich unternehmen will. Ich zücke mein Smartphone und öffne die Facebook-App. Erstmal scrolle ich aus  Gewohnheit durch meinen Feed. Essen. Ein neues Profilbild. Essen. Ein Beitrag in der Gruppe „Free your Stuff Ulm“. Werbung. Essen! Ich scrolle weiter, bis ich genug Essen und Werbung gesehen habe und nehme dann meine konkrete Wochenendplanung in die Hand. Über die Suchfunktion verspreche ich mir Hilfe zu finden und gebe „Ulm“ ein. Auf der  Übersichts-seite mit Orten, Veranstaltungen, Seiten und weiteren Rubriken werden mir ganz oben die zwei Seiten „wohin in ulm“ und „in Ulm“ angezeigt. Ich durchstöbere die Pinnwände. Auf der Facebook-Seite des Blogs „in Ulm“ finde ich schöne Bilder und Informationen zu Ulmer Restaurants und Unternehmen. Den einen oder anderen Blogbeitrag lese ich  durch, einen Plan für´s Wochenende habe ich leider immer noch nicht. Ich wechsle zur Seite „wohin in ulm“ und scrolle nach un ten. Neben Bildern, Beiträgen zu Ulmer  Persönlichkeiten und dem Stadtgeschehen finde ich zahlreiche Veranstaltungstipps und den Hinweis, dass es eine passende App zum Stadtmagazin gibt. Diese habe ich natürlich längst schon heruntergeladen und mache sie mir nun zunutze. Direkt nach der Aktualisierung der App erhalte ich eine Pushnachricht, die mich wissen lässt, dass an diesem Wochenende ein weihnachtlicher Design-Markt stattfindet. Ich lese mir die Beschreibung dazu durch, entschließe, dort hinzugehen und bin glücklich, dass wenigstens ein Tag des Wochenendes geplant ist.


Stefan Loeffler arbeitet als freier Journalist natürlich mit allen Medien, dennoch kann man ihn getrost als Print-Mann bezeichnen, der den Tag lieber mit Zeitung und einer Tasse Kaffee beginnt, als mit einem Blick in die mobile Welt.

Für unsere wohin.-Kollegin Barbara Kröner beginnt der Tag meist mit einem Blick aufs Handy – kurz Facebook checken, Instagram und Pinterest, dann erst wird die Kaffeemaschine eingeschaltet.


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