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[Stadtgesichter] Interview


Elvira Lauscher im Interview mit Constance Hotz am Tisch, Foto 1 von 4

„Ein Geschenk, das ich Neu-Ulm verdanke!“

Seit dem 1. März ist Constance Hotz die erste Neu-Ulmer Stadtschreiberin. Aus zehn Bewerbern wurde sie von einer Jury ausgewählt, um anlässlich des 150. Neu-Ulmer Jubiläums vier Monate lang vor Ort Eindrücke von der Stadt zu sammeln und diese in einem Buch zu verarbeiten. Da sie nur ein kleines Pensionszimmer hat, das zwar ideal zum Arbeiten, aber weniger ideal zum Fotografieren ist, haben wir uns vor ihrer Halbzeit im Edwin Scharff Museum zum Interview getroffen.

Frau Hotz, hier hatten Sie Ihren ersten offiziellen Auftritt. Haben Sie dadurch eine besondere Beziehung zum Edwin Scharff Museum bekommen?
Constance Hotz: Unbedingt, nicht nur durch die Vorstellung als Stadtschreiberin am 10. April, auch mein allererster Abend war hier bei der Vernissage der Ausstellung „Ausgezeichnet!“. Das war mein Auftakt am 1. März. Im Blog habe ich dazu „Was für ein Anfang!“ geschrieben.

Wenn Sie gerade den Blog erwähnen… Was schreiben Sie dort?
Constance Hotz: Verschiedene Texte über meine Eindrücke wie die Neu-Ulmer Militärgeschichte, die Verlegung der Stolpersteine. Es sind aber auch Informationen über Veranstaltungen drauf, die nicht ich schreibe.

Elvira Lauscher im Interview mit Constance Hotz am Tisch, Foto 2 von 4 Ist dies Ihre erste Stelle als Stadtschreiberin und wie kam es dazu?
Constance Hotz: Ja, ich hatte Kontakt zu Florian L. Arnold auf der Suche nach einem Verlag für meine Geschichten. Wir haben ein paar Mal gemailt und telefoniert und dann wies er mich eines Tages auf die Stadtschreiber-Stelle hin, schickte mir einen Link und meinte „Hier könne ich doch auch meinen Hut in den Ring werfen.“ Ich habe mir die Ausschreibung angeschaut und dachte „ja, mache ich doch“.

Wie waren die Bewerbungsbedingungen?
Constance Hotz: Man musste publiziert haben, allerdings nicht im Eigenverlag. Man sollte zwanzig Textseiten einreichen und ein Motivationsschreiben, warum man das machen will. Textprobe und Bibliographie hatte ich schnell parat. Das Motivationsschreiben war noch eine schöne Herausforderung für mich. Die Bewerbung ging im August raus und es hieß, im Oktober wird das entschieden und man kriegt Bescheid.

Haben Sie mit einer Zusage gerechnet?
Constance Hotz: Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich die Stelle als Stadtschreiberin kriege. Wirklich nicht. Man bewirbt sich in so einem Schriftstellerinnenleben immer mal auf ein Stipendium und kriegt es meistens nicht. Und dann war auch der Oktober schon ziemlich rum. Ich fuhr in Urlaub und war gerade im Auto unterwegs, als ich mit halbem Auge auf mein Handy schaute und da habe ich gesehen, Florian Arnold schrieb mir und die Betreffzeile hieß „Gratulation“. Das war natürlich „Wow!“. Als ich dann nicht mehr im Auto saß, habe ich die ganze Mail gelesen und da war die Jurybegründung zum Teil zitiert und das war natürlich toll.

Und wie lautete die Jurybegründung?
Constance Hotz: Ja, die Fähigkeit, kleinste Details hochpräzise herauszuarbeiten. „Beobachterin von geradezu musikalischer Benennungsstärke“ hieß es da. Und dann die Fähigkeit, mich auf einen Ort einzulassen. Das hatte ich mit dem Roman gezeigt, und ich hatte noch einen Essay über Kreuzlingen, die Nachbarstadt von Konstanz, eingereicht. Beides zeigte, dass ich mich anders auf einen Ort einlassen kann, als man das journalistisch tun würde, nämlich schon mit einem poetischen Blick, einem Blick, der die Brechungen der Dinge rausarbeitet. Ich denke, dass das schon zwei Indikatoren waren, die der Jury ganz gut gefallen haben.

Haben Sie sich jemals vorher mit den Aufgaben und der Funktion einer Stadtschreiberin befasst?
Constance Hotz: Nein, habe ich nicht. Aber ich finde es total reizvoll. Ich werde auch sehr aufmerksam und herzlich von der Stadt betreut. Gerade Yvonne Schefler vom Stadtmarketing informiert mich immer wieder über Veranstaltungen, die mich interessieren könnten. Oder sie vermittelt mir Gesprächspartner zu ganz verschiedenen Themen. Das finde ich klasse. Das summiert sich zu Eindrücken über diese Stadt.

Sie haben sich bewusst vorher nicht mit der Stadt auseinandergesetzt, nachdem Sie die Zusage bekommen haben. Sie schreiben dazu im Blog „Wollte bei Null anfangen. Ein weißes Blatt, die Stadt.“ Waren Sie tatsächlich vorher nie in Neu-Ulm oder Ulm?
Constance Hotz: Nein, war ich nicht. Mein Roman ist ja in der tiefsten Schweiz entstanden. Ich bin im Herzen eine halbe Schweizerin. Das heißt, ich fahre eher in den Süden von Konstanz aus, als in den Norden. Ich habe mich sehr bewusst dafür entschieden, mich erst mal überhaupt nicht um Neu-Ulm zu kümmern. Ich lese nichts in Wikipedia, ich kaufe mir keinen Reiseführer, ich fahre nicht hin. Nein. Ich will bei Null anfangen. 

Wie kann man sich einen Tag als Stadtschreiberin vorstellen?
Constance Hotz: Mein Tag ist sehr strukturiert. Ich bin jemand, der morgens immer Laufen geht. Das mache ich, egal wo ich bin. Dabei habe ich sehr früh die Glacis-Anlagen entdeckt. Dann gehe ich nach Hause, es wird geduscht, gemütlich gefrühstückt. Relativ spät wird Mittag gegessen, also bereits am Nachmittag. Und dazwischen arbeite ich. Entweder habe ich Termine oder ich lese. Dass, was ich morgens entdecke, spreche ich in mein iPhone. Das wird dann erst Mal in den Rechner geschrieben, als Stoffsammlung. Nochmal zu meinem Tagesablauf: Ich bin nicht strikt an Zeiten gebunden und muss auf niemanden Rücksicht nehmen. Ich kann mich treiben lassen. Der Biorhythmus stimmt dann einfach auch. Und abends arbeite ich auch noch sehr lang. Gegen Mitternacht gehe ich dann oft noch eine Runde durchs Städtle laufen. Das hat auch was.

Gab es bisher schon Menschen, die sie besonders beeindruckt oder berührt haben?
Constance Hotz: Eigentlich alle. Ich habe ein paar Interviews fand. Es ist natürlich auch sehr schön, diese Aufmerksamkeit zu bekommen. Nicht als Person und aus Eitelkeit, sondern für diese Aufgabe, die ich hier habe. Und natürlich freue ich mich, wenn mal ein Buch erschienen ist. Ich finde die Yvonne Schefler eine ganz tolle Frau, Florian L. Arnold, die Leute vom Archiv sind toll, auch Helga Gutbrod ist sehr beeindruckend.

Sie sind also nicht nur Beobachterin, wie es bei Ihrem Vorstellungsabend rüberkam, sondern sprechen auch aktiv mit Menschen?
Constance Hotz: Ja, durchaus. Ich beobachte schon viel. Das Beobachten bezieht sich eher auf anonyme Menschen. Wenn ich in der Stadt, in der Glacis-Galerie unterwegs bin, im Park. Dann schaue ich mir die Leute an und habe einen Eindruck. Im Dialog mit Menschen ist es etwas anderes. Das ist ein Gespräch, manchmal ein informatives, aber auch ein Geben und Nehmen.

Wie viel Kultur konnten Sie schon in Neu-Ulm entdecken und erleben?
Constance Hotz: Ein Highlight ist sicher dieses Museum. Die Ausstellung finde ich großartig. Es ist ein kleines Haus und ich liebe kleine Häuser. Man bekommt alles sehr kompakt und kann sich damit auseinander setzen. Und man kann in Dialog gehen. Wo ich noch nicht war, ist das Theater Neu-Ulm. Ich habe sicher noch nicht alles gesehen. Was ich schade finde, ist, dass die katholische Kirche geschlossen ist. Sie wird gerade renoviert. Das wäre ein tolles Thema so eine expressionistische Kirche. Mal schauen, ob ich da noch rein kann. Neu-Ulm hat natürlich nicht so viele Highlights in der klassischen Kulturszene. Da muss man noch ein bisschen hinschauen. Ich weiß aber, dass es hier viele Initiativen gibt, viel Dynamik herrscht.

Und haben Sie schon was zu Kleinkunst entdecken können?
Constance Hotz: Nein. Ich habe mich aber auch noch nicht so aktiv darum bemüht, muss ich zugeben. Ich bin eher eine klassische Kulturfrau, würde auch mal in die Oper und ins Theater gehen, rüber nach Ulm. Aber das habe ich noch nicht geschafft. Ulm habe ich mir aber auch bisher ein bisschen verboten (lacht), merke aber, dass die Städte zusammengehören und lasse das mal auf mich zukommen.

Zu Müstair in Ihrem Roman „Vier Tage im März“ haben Sie ein inniges Verhältnis entwickelt und sind regelmäßig dort. Glauben Sie, dass Neu-Ulm auch eine zweite Heimat für Sie werden könnte?
Constance Hotz: Das kann ich noch nicht sagen. Beim Müstair-Roman lag das natürlich auch daran, dass der Schreibprozess sehr lange gedauert hat. Ich bin 1999 für ein halbes Jahr hin und habe begonnen und habe gedacht, ich schreibe jetzt einen Roman. Das war natürlich hoch naiv. Dass es sich so hinzieht, war eine Erfahrung, aber ich bin natürlich auch sehr gerne dort gewesen. Ich habe mir regelmäßig jährlich zwei Monate gegönnt und geschrieben. Es ist eine Herzensgegend und die macht es einem leichter. Ich bin einfach ein Bergmensch. Was ich hier aber schätze, ist die relativ kompakte Situation. Vier Monate ist ein zeitlicher Rahmen, der örtliche Rahmen ist Neu-Ulm. Es wird ein Buch draus. Das ist eigentlich eine Traumsituation für mich als „Nebenerwerbs-Schriftstellerin“. Aber es kann schon sein, dass sich hier Beziehungen entwickeln, die nachhaltig sind und mit denen ich verbunden bleibe. Und ich freue mich heute schon auf die Lesung, wenn das Buch im April nächsten Jahres erscheint.

Einmal müssten Sie ja fast noch Mal herkommen. Zum Nabada in Ulm und Neu-Ulm am 22. Juli sind Sie ja nicht mehr als Stadtschreiberin in der Stadt. Es ist eines der großen Feste, das beide Städte gemeinsam feiern. Werden Sie sich dieses Ereignis anschauen?
Constance Hotz: Es kann gut sein, dass ich da komme. Ich habe ja auch einen Auftritt bei der Literaturwoche Donau und vielleicht komme ich auch zukünftig zu solchen Events.

Neu-Ulm hat ein breites Einzugsgebiet. Es gehören auch Stadtteile wie Offenhausen oder Pfuhl, das bereits 1244 erwähnt wurde, zur Kreisstadt Neu-Ulm. Spielen auch die Randgebiete von Neu-Ulm eine Rolle bei Ihrer Recherche?
Constance Hotz: Ich habe eine Liste von Themen, die ich gerne erkunden will und die Dörfer gehören dazu. Ich war erst unlängst mit dem Fahrrad in Pfuhl, habe aber noch nicht wirklich eine eigene Identität dort gefunden. Ich will noch in das Museum, aber das hat nur sonntags offen. Und ich habe ein paar Informationsstelen gefunden. So möchte ich das auch mit den anderen Ortsteilen machen – zumindest Eindrücke mitnehmen. Ich muss aber mit meiner Zeit haushalten. Viele Eindrücke kommen in mein „Tagebuch Neu-Ulm“, das wächst und wächst und mein Basismaterial für das Buch sein wird.

Elvira Lauscher im Interview mit Constance Hotz am Tisch, Foto 3 von 4 Haben Sie schon nachgedacht, was genau aus diesem Material wird? In Ihrem Roman hatten Sie ja einen Handlungsstrang, einen Plot. Gibt es für Neu-Ulm auch eine Geschichte dazu?
Constance Hotz: Ich habe vor, einen Essay zu schreiben. Das habe ich auch in meinem ersten Schreiben formuliert, und das ist nach wie vor meine Absicht, da ich es für eine sehr geeignete Form halte. Erstens darf das subjektiv sein, zweitens kann ich mit allen Gattungen arbeiten. Das heißt, da gibt es mal eine beschreibende Sequenz, da kann mal ein Dialog vorkommen, da können Figuren eine Rolle spielen, die man am Anfang kennenlernt und die sich vielleicht durchziehen und deren Entwicklung man mitkriegt.

Das ist sicherlich etwas, dass das Ganze spannend macht.
Constance Hotz: Ja, die Leerstellen zwischen den Sequenzen werden eine ganz große Rolle spielen. So dass man nicht etwas einmal durchliest, sondern dass es auch Leerstellen gibt, die die Leserinnen und Leser einladen, sie zu füllen und selber Bezüge herzustellen. Und dadurch, dass ich „isolierte“ Texte habe, kann man ganz viele verschiedene Bezüge herstellen. Das finde ich persönlich als Leserin sehr reizvoll und das würde ich gerne nach Außen geben. Ich halte dies wirklich für eine sehr geeignete Form, sich mit Neu-Ulm, mit einer Stadt, zu befassen.

Sie sind normalerweise vorwiegend als Werbetexterin tätig. Ist es eine neue Erfahrung für Sie, wenn nicht ein Kunde mit Wünschen auf Sie zukommt?
Constance Hotz: Es gibt ein paar Parallelen. Ich mache Unternehmenskommunikation und gehe auch zu dem Geschäftsführer und führe Interviews, ähnlich wie Sie, aber natürlich ist das immer eine Auftragsarbeit. Da bin ich nicht so frei zu schreiben, wie hier. Aber die Art und Weise, wie man arbeitet, ist ganz ähnlich und ich habe es im Roman auch so gemacht. Klar, da überlegt man sich einen Plot und hat eine Struktur. Hier wird es, glaube ich, eine tolle Mischung aus meinen Arbeitsweisen, in denen ich erfahren bin.

Möchten Sie etwas mit Ihrem Buch erreichen?
Constance Hotz: Mit einem Essay, den ich für das Buch wähle, darf ich einen anderen Blick haben, kann Dinge neu betrachten und den Leuten, die das dann lesen, diesen anderen Blick anbieten. Da ist schon auch ein Erkenntnisinteresse drin, das eben etwas anderes vermitteln soll, als das Gängige. Das ist meine Absicht. Das finde ich auch sehr reizvoll. Ich darf das schreiben. Ich darf mit diesem anderen Blick auf die Welt schauen und darf es dann schreiben. Das darf ich in der Werbung nicht. Das ist das Schöne am literarischen Schreiben, es ist eine Mischung aus Vorgaben und Freiheit.

Sie verdichten ja sehr gerne. Gibt es eine verdichtete, poetische Aussage, die Ihnen bereits zu Neu-Ulm eingefallen ist?
Constance Hotz: Ich habe ein paar kleine Sätze geschrieben, die sind jetzt natürlich nicht auf ganz Neu-Ulm bezogen, sondern auf kleine Beobachtung, die aber jetzt nicht überall stattfinden könnten, weil z.B. ein Neu-Ulmer Detail darin eine Rolle spielt. Aber es gibt schon ein paar formulierte kurze Texte, die ich mir im künftigen Buch vorstellen könnte. Ich weiß genau, es ist dann auch der Prozess des Schreibens, der noch vieles hervorbringen wird.

Wie sammeln Sie Ihre Eindrücke?
Constance Hotz: Da ist mein Neu-Ulm Ordner. (Sie öffnet ihren Laptop) Tagebuch Neu-Ulm. Dieser wächst ständig und ich habe erst vorhin dran geschrieben. Hier über den geflügelten Löwen auf der Säule vor der Johann Baptist Kirche. Der Löwe als Symbol des Aufbruchs.

Ich kenne nur den Löwen vor dem Justizgebäude in Ulm.
Constance Hotz: Den müssen Sie sich anschauen, der ist sensationell. Er ist expressionistisch, unglaublich. Müller heißt der Künstler, Fritz Müller, 1901 bis 1955, er galt auch als entartet.

Nehmen wir das als Hinweis, was wir Ulmer noch von den Neu-Ulmern lernen können.
Constance Hotz: Ja genau. Da müssen erst die Fremden kommen. (lacht) Das habe ich schon ein paar Mal gehört. Das ist auch das Schöne, durch das Schreiben und auch durch das Reden darüber, in Interviews werde ich meines Ansatzes immer gewisser. Da entwickelt sich eine eigene Poetik immer differenzierter. Ich komme da wirklich an einen Punkt, an dem ich denke „Ja, genau, das ist mein literarischer Ansatz“. Das finde ich natürlich grandios. Das ist eine Ernte, die ich hier mitnehmen kann nach anderthalb Monaten. Und daran werde ich weiter arbeiten. Es gibt nichts Besseres für eine Autorin, als ihren Stil, ihren Ansatz zu finden. Das erlebe ich jetzt gerade noch Mal. Nach dem Schreiben des Romans und dem nebenher Schreiben in einer sehr kompakten, verdichteten Art und Weise. Das finde ich toll. Das ist für mich ein Geschenk, das ich Neu-Ulm verdanke.

Gibt es einen Platz, den Sie in Neu-Ulm oder Umgebung bereits lieben gelernt haben?
Constance Hotz: Ja, unbedingt das Glacis, die Anlage. Ich gehe ja fast jeden Morgen da hin und war gestern das erste Mal nachmittags in der Sonne draußen. Das habe ich mir bis jetzt noch wenig gegönnt. Ich saß jetzt wirklich mal auf einer Bank gegenüber den brütenden Schwänen. Bin gespannt, ob da demnächst Junge rumlaufen. Und ich habe mir ein Buch mitgenommen und einfach in der Sonne gesessen und ansonsten genieße ich es in dem Park unterwegs zu sein. Ich bin ein Bewegungsmensch und deshalb laufe ich da gerne.

Vielen Dank für Ihre Zeit und das Interview.

 

Elvira Lauscher im Interview mit Constance Hotz am Tisch, Foto 4 von 4


Das Interview führte Elvira Lauscher · Fotos: Peter Wolter und Elvira Lauscher

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