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Wohin getippt


Donauwelle

Es macht mir riesigen Spaß zu backen, deswegen möchte ich Euch heute mein absolutes Lieblingsbackrezept vorstellen, die Donauwelle. Obwohl es keinen belegten Zusammenhang zwischen den Namen der Donauwelle und dem Fluss gibt, ist dennoch klar, dass dies einer der berühmtesten Kuchen ist. Ihr Aussehen erinnert definitiv an Wellen aus Schokolade, auf einem Meer aus Teig. Der Kuchen schmeckt herrlich und passt mit seinem schönen Aussehen zu allen Gelegenheiten, ob sonntags zum Kaffeekränzchen, zum Geburtstag, zu Weihnachten oder vielen weiteren Festivitäten. Das Rezept ist ein Klassiker und wird Euch mit Sicherheit ebenso gut schmecken wie mir und meiner Familie. Probiert es aus, Ihr werdet begeistert sein.

Zubereitung

Für den Rührteig die Butter mit Vanillezucker und Zucker cremig aufgeschlagen, bis die Masse hell und luftig aussieht.

Dann gebt Ihr nach und nach die Eier dazu und schlagt sie gut unter die Buttermasse. Achtet bitte darauf, dass die Eier Raumtemperatur haben, da sie sich sonst nicht gut mit der Butter verbinden. Ihr vermischt das Mehl mit Backpulver und Salz. Wenn die Butter-Ei-Masse eine Konsistenz hat wie Pudding, kommen Mehlmischung und Milch dazu. Das Ganze dann so kurz wie möglich zu einem glatten Teig verrühren. Die Hälfte des Teiges verstreicht Ihr auf einem mit Backpapier belegten Backblech. Zum restlichen Teig gebt Ihr Kakaopulver und die restliche Milch und verteilt die dunkle Schicht auf der hellen. Darauf kommen die gut abgetropften Kirschen – leicht angedrückt. So wird der dunkle Teig nach unten in den hellen gedrückt und es entsteht das Wellenmuster.

Bei 165 °C (Ober-/Unterhitze) 30 – 35 Minuten backen. Danach unbedingt gut abkühlen.

Solange macht Ihr den Pudding nach Anleitung. In eine Schüssel füllen und mit Frischhaltefolie abdecken. Damit er keine Haut bildet, sollte die Folie den Pudding direkt bedecken. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Wenn der Kuchen und der Pudding abgekühlt sind, kann es weitergehen. Die Butter wird aufgeschlagen (3 – 4 Minuten), bis sie fast weiß aussieht. Nach und nach kommt dann der glattgerührte Pudding dazu und wird mit der Butter aufgeschlagen. Die Creme verteilt Ihr auf dem Kuchen und stellt ihn für eine gute halbe Stunde in den Kühlschrank.

In diese Zeit mit der Glasur weitermachen. Dazu schmelzt Ihr die Kuvertüre zusammen mit Palmin über einem Wasserbad. Achtet bitte darauf, dass die Schokolade nur ganz leicht erwärmt wird. Falls sie zu warm wird, sollte sie wieder abkühlen, sonst schmilzt die Vanille-Buttercreme auf dem Kuchen – das wäre ein Desaster nach der ganzen Arbeit! Am Ende kommt die Glasur über die Creme und wird glattgestrichen. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr mit einer gezackten Teigkarte (oder einer Gabel) noch ein wellenförmiges Muster in die Schokolade ziehen. Die Donauwelle sollte vor dem Servieren 1 Stunde in den Kühlschrank.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen beim Backen.


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